Faustballabteilung des TSV LoLa 

"Wir für euch - Faustball erleben"

Nachdem die Faustballmannschaft des TSV Lola am vergangenen Spieltag das Soll mit zwei Siegen aus zwei Spielen erfüllen konnte, ging es für die junge Mannschaft um Trainer Marcus Himmelhan und Kapitän Jonas Michaelis am Samstag mit leicht verändertem Kader nach Berlin.

Bereits die Anfahrt bereitete der Mannschaft Probleme: Nachdem man eine Stunde im Berliner Stau stand und somit lediglich 20 Minuten Vorbereitungszeit hatte, stand das erste Spiel gegen die Spielgemeinschaft Bademeusel (Brandenburg) an.

Das Spiel wurde mit Rouven Kadgien und Jannis Wethling in der Offensive sowie mit Jonas Michaelis, Hannes Himmelhan und Malte Schultz in der Defensive begonnen. Da die Brandenburger auf ihren etatmäßigen Angreifer verzichten musste, konnten die Hohenlockstedter das Spiel von vorne weg kontrollieren. Die Bademeuseler stellten die Mannschaft um Nationalspieler Rouven Kadgien vor keinerlei Herausforderung, so dass bereits im zweiten Satz personelle Änderungen vorgenommen werden konnten und Max Alexander für Malte Schultz in das Spiel kam. Die Lolaner konnten jeden Satz mit 11:3 und dementsprechend ungefährdet gewinnen.

Nach einer Pause stand für die Faustballer des TSV ein echtes Spitzenspiel bevor. Gegner war der VfK Berlin 2, bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unbesiegt. Da die Berliner wussten, welch schwerer Gegner der TSV sein wird, haben es sich auch ehemalige Bundesligaspieler und mit Lukas Schubert auch ein dreifacher Weltmeister nicht nehmen lassen, das Spiel selbst zu bestreiten und die Punkte in Berlin zu lassen. Den ersten Satz konnten die Lolaner kontrollieren und haben zu keinem Zeitpunkt die Führung aus der Hand gegeben. Lediglich beim Stand von 10:5 aus Sicht vom TSV schlichen sich vermeidbare Fehler ein, so dass die Berliner noch auf 10:8 herankamen. Anschließend beendete eine Angabe von Jannis Wethling diesen Satz zugunsten der Hohenlockstedter. Im zweiten Satz dasselbe Bild nur andersherum. Die Berliner bestimmten das Spielgeschehen und haben von Beginn an eine komfortable Führung gehabt, die sie im Laufe des Satzes auch nicht mehr aus der Hand gaben und der Satz mit 11:7 an die Bundeshauptstädter ging. Der dritte Satz war von großem Kampf geprägt. Die Berliner haben da weitergemacht, wo sie aufgehört haben und eine Führung von 6:3 gehabt. Doch dank großartiger Moral und guter Defensiv- sowie Offensivaktionen konnte sich die Mannschaft von Marcus Himmelhan auf 7:7 herankämpfen. Beim Stand von 10:9 haben die Lolaner sogar einen Satzball gehabt, der jedoch nicht genutzt wurde. Das Ende des Satzes war von Kommunikations- und Konzentrationsfehlern auf Seiten der Abwehr des TSV geprägt, so dass die Berliner diesen Satz mit 12:10 gewinnen konnten.

Aufgrund der Art und Weise, wie die Mannschaft diesen Satz noch aus der Hand gegeben hat, haben die Spieler des TSV einen unbändigen Willen aufgebaut, dieses Spiel noch drehen zu wollen. Dies gelang den Hohenlockstedtern dann eindrucksvoll. Nachdem man den vierten Satz zunächst mit 11:6 gewinnen konnten, konnte die Mannschaft das Niveau und auch die Konzentration aufrechterhalten und auch im Entscheidungssatz den Berlinern keine Chancen lassen. 11:5 gewann der TSV Lola diesen Satz. Damit konnten die Hohenlockstedter zwei wichtige und hart umkämpfte Punkte im Kampf um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Ost aus der Bundeshauptstadt entführen.

Am 24.07.2021 geht es für die Mannschaft dann nach Fehrbellin. Dort warten dann mit der SG Chemie Zeitz, dem SV Fehrbellin sowie dem DjK Süd Berlin gleich drei Gegner, die alles daran setzen werden, den Hohenlockstedtern die Meisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1.Faustball-Bundesliga streitig zu machen. 

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Nach 497 Tagen durften die Faustballer des TSV LoLa am vergangenen Samstag endlich wieder wettbewerbsmäßig Faustball spielen. Und man hat den Spieler des TSV diese lange Unterbrechung nicht wirklich angemerkt:

Bereits das erste Spiel gegen die Berliner Turnerschaft 2 konnte souverän mit 3:0 Sätzen gewonnen werden. Bedingt durch eine gute mannschaftliche Leistung sowie begünstigt von einigen Eigenfehler der Berliner Angreifer konnte jeder Satz deutlich gewonnen werden (11:3; 11:4; 11:4). Da früh zu erkennen gewesen ist, dass die Gegenwehr der Berliner gebrochen war, konnte Trainer Marcus Himmelhan jedem Spieler des Kaders Einsatzzeit geben. Neben dem Angreifer Melvin Hintz konnte auch der erst 17-jährige Max Alexander ein gelungenes Debüt in der 2.Faustball-Bundesliga feiern. 

Nach einer kurzen Pause stand für die Mannschaft des TSV Lola das für den Tag letzte Spiel gegen die Spielgemeinschaft Stern Kaulsdorf aus Berlin an. Die Mannschaft der Kaulsdorfer, die bereits seit vielen Jahren in der 2.Bundesliga spielt und sich dort im vorderen Drittel etablieren konnte, stellte die Mannschaft um Marcus Himmelhan vor eine größere Herausforderung. Das Spiel wurde mit Rouven Kadgien und Jannis Wethling im Angriff sowie in der Abwehr mit Kjell Butzke, Hannes Himmelhan und Malte Schultz begonnen.

Bereits die ersten Angriffsschläge der Kaulsdorfer zeigten, dass man nun einen deutlich besseren und erfahreneren Gegner auf der anderen Seite des Feldes vor sich hatte. Insbesondere Malte Schultz hatte zu Beginn des Spiels, bedingt durch einen Trainingsrückstand, mit den harten und präzisen Schlägen des Angreifers Probleme, sodass die Kaulsdorfer zunächst in Führung gehen konnten. Einzig und allein den sehr guten Angaben von Rouven Kadgien war es zu verdanken, dass der TSV nicht einer höheren Führung hinterherlaufen musste.

Mit zunehmender Dauer des ersten Satzes fand die Mannschaft des TSV eine Bindung zum Spiel, so dass es sich zu einem hochklassigen Satz entwickelte. Zum Ende des Satzes wechselte die Führung zwischen den Mannschaften nahezu durchgehend, so dass jede Mannschaft bereits Satzbälle gegen sich hatte. Aufgrund von zwei Angriffsfehlern der Kaulsdorfer konnte der TSV diesen Satz mit 14:12 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz behielten die Spieler des TSV LoLa von Beginn an einen kühlen Kopf und konnten das Spiel von vorneweg auf seine Seite ziehen. Insbesondere die Abwehr um Nationalspieler Hannes Himmelhan war, im Gegensatz zu Satz 1, kaum zu überwinden. Der TSV Lola konnte diesen Satz schlussendlich ungefährdet mit 11:7 für sich entscheiden.

Den dritten Satz begannen die Lolaner mit einem Feuerwerk, nahezu jede Aktion gelang. Die Angriffe der Berliner konnten gut abgewehrt und zugespielt werden, und die Angreifer des TSV haben dann jeden Angriff genutzt. Auch mit einem Rückschlag von Abwehrspieler Malte Schultz, der diesen per angeschnittenen Kurzen in die Hälfte der Berliner setzte, konnte gepunktet werden.  Mit zunehmender Dauer des Satzes schwand jedoch die Konzentration auf Seiten der Hohenlockstedter, so dass sich Kaulsdorf von einem 1:6 Rückstand auf ein 7:8 herankämpfen konnte. Hier behielt die Mannschaft um Spielführer Kjell Butzke dann jedoch die Ruhe und ließen keinen weiteren Punkt zu. Mit 11:7 endete der letzte Satz dann doch für die Männer vom TSV LoLa. 

Mit dem Resultat und der Spielweise der Spieler in den beiden Spielen war Trainer Marcus Himmelhan sehr zufrieden, erkannte jedoch auch noch Verbesserungspotential auf jeder Position.

Am kommenden Samstag, den 03.07.2021 gilt es dann für die Mannschaft, dieses Potential abzurufen, denn dann geht es in Berlin gegen die SG Bademeusel (Brandenburg) und den VfK Berlin 2. Das Ziel der Lolaner wird sein, vier Punkte aus der Bundeshauptstadt zu entführen und die Tabellenspitze zu behaupten. 

Ergebnisse des Tages:

SV 90 Fehrbellin – Stern Kaulsdorf  1:3 (14:12,8:11,4:11,9:11)

TSV LoLa – Berliner TS 2  3:0 (11:3, 11:4, 11:4)

SV 90 Fehrbellin – Berliner TS   3:1 (11:6,9:11,12:10,11:5)

TSV LoLa – Stern Kaulsdorf  3:0 (14:12, 11:7,11:7)